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Ableitende Inkontinenz

Wir informieren Sie gerne neutral im Rahmen einer diskreten und fachkompetenten
Beratung über die aktuellen medizinischen Möglichkeiten und
unterstützen Sie bei der Auswahl der für Sie passenden Produkte.
Unser Motto „von Mensch zu Mensch“ ist dabei unser Ansporn und Auftrag zugleich.

Ihre Ansprechpartnerin

Ute Zehren

„Gesundheitliche Einschränkungen können Ihren Alltag vielfach verändern und beinflussen. Als Pflegeexpertin und Ansprechpartnerin des Bereichs Careline „ableitende Inkontinenz“ stehe ich Ihnen bei fragen beratend zur Seite 

  • 02403 - 797-947

  • 02403 - 797 307

  • homecare@koczyba.de

Unsere Leistungen im Überblick

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  • Auf Wunsch Überleitung aus der Klinik

  • Erstellen eines individuellen Versorgungsvorschlags

  • Anleitung(auf Wunsch auch Ihrer Angehörigen) im Umgang mit der selbstständigen Versorgung

  • Enge Zusammenarbeit mit allen an Ihrer Versorgung beteiligten Institutionen(Klinik,Pflegedienste,Ärzte)

  • Rezeptanforderung und Abwicklung mit Ihrer Krankenkasse

  • Anleitung zum intermittierenden Selbstkatherismus

  • Anleitung zur transanalen Irrigation

  • Begleitung bei Problemen nach Stomarückverlegung

Hier erhalten Sie den Informationsflyer zur Ableitende Inkontinenz.

Definition:
Inkontinenz ist das Unvermögen, die Ausscheidung von Urin oder Stuhl willentlich zu steuern. Sie tritt meist als Folge oder Begleiterscheinung einer Grunderkrankung auf. Mehr als neun Millionen Menschen in Deutschland leiden an Inkontinenz (Quelle: Deutsche Kontinenzgesellschaft).

Das Auftreten und der Schweregrad der Inkontinenz sind alters- und
krankheitsabhängig. Mit dem Lebensalter steigt die Zahl der Betroffenen.

Harninkontinenz:
Folgende Arten einer Harninkontinenz werden von Urologen unterschieden:

  • Stress- oder Belastungsinkontinenz
  • Überlaufinkontinenz
  • Dranginkontinenz
  • Reflexinkontinenz
  • mobilitäts- oder altersbedingte Inkontinenzprobleme

Die Inkontinenz wird in 4 Schwerergrade eingeteilt:

  • Grad 1: leichte- oder Tröpfcheninkontinenz
    bis zu 100 ml Ausscheidung über einen Zeitraum von 4 Stunden
  • Grad 2: mittlere Inkontinenz
    Bis zu 200 ml Ausscheidung über einen Zeitraum von 4 Stunden
  • Grad 3: schwere Inkontinenz
    Mehr als 200 ml Ausscheidung über einen Zeitraum von 4 Stunden
  • Grad 4: schwerste Inkontinenz
    Mehr als 300 ml Ausscheidung über einen Zeitraum von 4 Stunden

Je nach Ursache und Schweregrad entscheidet sich der Arzt für eine entsprechende Therapie
Dies kann zum einen die aufsaugende Inkontinenz Versorgung sei die zum Ziel hat den Urin aufzufangen und die Haut vor Schäden zu bewahren.
Es kann aber auch sein dass der Arzt Ihnen eine Katheter Versorgung vorschlägt.

Transurethraler Blasenverweilkatheter
Beim transurethralen Blasenverweilkatheter wird ein Katheter steril über die Harnröhre in die Harnblase gelegt. Dieser wird dort mittels eines am Katheter befindlichen Ballons geblockt und kann je nach Material ca 4 Wochen liegen bleiben. An diesen Katheter werden je nach Zustand des Betroffenen Beinbeutel und oder Nachtbeutel angebracht.
Es empfiehlt sich ein geschlossenes System zu benutzen um Harnwegsinfektionen vorzubeugen.
Diese Art der Ableitung wird häufig bei kurzfristigeren Anlagen gewählt oder wenn durch bestimmte Erkrankungen der Harnblase kein suprapubischer Zugang möglich ist.

Suprapubischer Blasenverweilkatheter
Beim Suprapubischen Blasenverweilkatheter wird der Katheter vom Arzt oberhalb des Schambeines über die Bauchdecke in die Harnblase gelegt.
Der Vorteil dieses Katheters zeichnet sich durch eine besser zugängliche Katheter Pflege aus und ist für den Betroffenen insbesondere wenn dieser noch mobil ist bequemer.
Diese Art der Anlage wird häufig dann gewählt wenn eine dauerhafte Ableitung erforderlich ist.

Intermittierender Selbstkatheterismus
Je nach Erkrankung ist es den Betroffenen nicht möglich die Harnblase selbständig zu entleeren. Es kann sein, dass dies gar nicht möglich ist oder eine hohe Menge Restharn verbleibt die entleert werden sollte. Beim intermittierenden Selbstkatheterismus ist der Betroffene nach Anleitung in der Lage seine Harnblase selbständig mehrfach täglich zu katheterisieren. Dies geschieht nach Desinfektion der Genitalien mittels eines sterilen gebrauchsfähigen Katheters der eine Beschichtung aufweist die das Katheterisieren einfach und schmerzfrei gestaltet.
Die Materialien hierzu variieren je nach Geschlecht und benötigter Versorgung.

Intermittierender Fremdkatheterismus
Hierbei wird das Katheterisieren des Betroffenen mehrfach täglich durch eine Pflegeperson vorgenommen.

Weitere Möglichkeiten bei der Versorgung der Harninkontinenz
Eine weitere Möglichkeit für Männer stellt die Versorgung mit Kondomurinalen dar.
Hierbei wird nach einer Intimrasur das Kondomurinal das in der Regel selbsthaftend ist an den Penis angebracht. Dieses Kondomurinal kann 14. Stunden verbleiben und wird an einen Beinbeutel angeschlossen der den ablaufenden Urin auffängt. Nachts kann zusätzlich ein weiterer größerer Beutel angeschlossen werden der die Nachtruhe gewährleistet.

Stuhlinkontinenz bedeutet den unwillkürlichen Abgang von Winden,
flüssigem und/oder festem Stuhl, der ein soziales oder hygienisches
Problem darstellt.
Ursachen einer Stuhlinkontinenz können sein:

• Psychoorganische Störungen
• Schädigung des muskulären Schließmuskelapparats
• Speicherverlust des Enddarms
• Diarrhoe (Durchfallerkrankung)
• Obstipation (Verstopfung)
Zusätzlich zu der aufsaugenden Versorgung gibt es für Betroffene je nach Indikation die Möglichkeit weitere Produkte zu nutzen.

Analtamponaden
Es besteht zum einen die Möglichkeit festen Stuhl mittels Analtamponaden bis zu 12 Stunden zurückzuhalten. Dies ist eine Möglichkeit die auch nach Stomarückverlegung bei Problemen mit dem Darmmanagement genutzt werden kann.

TAI Transanale Irrigation
Zum anderen kann eine TAI Transanale Irrigation stark obstipierten Menschen helfen den Darm regelmäßig zu entleeren.
Dabei wird körperwarmes Wasser in das Rektum und den Mastdarm eingeführt und löst durch diesen Reiz eine Massenperistaltik aus die zur Stuhlentleerung führt.

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