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Inkontinenz ist ein Tabuthema. Man spricht nicht drüber – doch Millionen Menschen leiden darunter. Viele von ihnen meiden Kontakte und vereinsamen. Moderne Inkontinenzprodukte können helfen, das gewohnte Leben weitgehend weiterzuführen. Informationen über die wichtigsten Fakten in Frage und Antwort.
Weit verbreitet, doch wenig bekannt
Inkontinenz oder der unwillkürliche Verlust von Harn oder Stuhl ist das in Westeuropa am meisten verbreitete, jedoch am wenigsten bekannte Gesundheitsproblem. Allein in Deutschland sind sieben bis acht Millionen Menschen auf eine Art und Weise inkontinent. Die Dunkelziffer beläuft sich auf über zehn Millionen.
Zu den Betroffenen gehören Frauen wie Männer jeder Altersgruppe. Für die Betroffenen stellt Inkontinenz ein schwerwiegendes hygienisches und soziales Problem dar. Häufige Folge: Sie meiden den Kontakt zu Ihren Mitmenschen und vereinsamen.
Durch die Versorgung mit modernen Inkontinenzprodukten können Betroffene wieder aktiv am Leben teilnehmen, wobei die Diskretion beim Tragen von Inkontinenzprodukten gewahrt wird.

https://app.envato.com/photos/50d8ea75-fba0-47e0-b47e-5f954f0961c1
Was ist eigentlich Inkontinenz?
Inkontinenz ist die mangelnde Fähigkeit des Körpers, den Blasen- und/oder Darminhalt zur passenden Zeit an einem passenden Ort selbstbestimmt zu entleeren.
Sollte ich mit einer Blasenschwäche zum Arzt gehen?
Inkontinenz ist keine Krankheit, sondern ein Anzeichen einer Grunderkrankung. Deshalb ist die Diagnose immer durch einen Arzt zu erstellen und eine Therapie festzulegen.
Egal welche Ursache der Inkontinenz zugrunde liegt, ein rechtzeitiger Besuch beim Hausarzt ist ratsam. Er wird eine Diagnose stellen, Sie beraten, eventuell weiter zu einem Facharzt überweisen und Ihnen gegebenenfalls ein Rezept über Inkontinenz-Produkte ausstellen.
Welche Ursachen hat Inkontinenz?
Die Ursachen sind vielfältig. Häufig liegt eine schwache Beckenbodenmuskulatur zugrunde. Bei Frauen spielen Faktoren wie Schwangerschaft, Geburt und Wechseljahre eine wichtige Rolle. Es kommen aber auch andere körperliche Störungen im Bereich der Blase, bestimmte Erkrankungen oder Medikamente als Ursache infrage (Arzneimittel können bei älteren Menschen die Harnblase schwächen).
Welche Arten von Inkontinenz gibt es?
Man unterscheidet zwischen fünf Formen der Inkontinenz. Die Einordnung in die richtige Form erleichtert Fachberatern die Auswahl der richtigen Hilfsmittel im Umgang mit der Inkontinenz. Neben den unterschiedlichen Kategorien tritt Blasenschwäche aber auch in verschiedenen Schweregraden auf.
Was lässt sich dagegen tun?
Eine moderne Inkontinenzversorgung mit speziellen Produkten (Einlagen, Slips, Pants, Unterhosen) trägt erheblich zur Förderung der Selbstständigkeit, des Wohlbefindens und damit zu mehr Lebensqualität bei. Durch die Versorgung mit Inkontinenzprodukten – die übrigens äußerst diskret, sprich nicht zu sehen sind – können Betroffene (wieder) aktiv und selbstbewusst am Leben teilnehmen